Notwendigkeit von Demos

Auf der Demonstration für Spielkultur “Wir sind Gamer” wurde die Gründung des “Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler” bekannt gegeben.

Dieser Verband soll die Gamer in Deutschland bei allen Sachlagen zum Gaming und um die Spiele herum vertreten. Mit den Demonstrationen haben wir als Spieler einen großen Schritt gewagt – den Gang auf die Straße und in die Öffentlichkeit. Mit einem zentralen Dachverband, der alle Spieler, Clans, Vereine, Communities etc. vereint können alle Ideen und Vorschläge deutschlandweit verbreitet und kommuniziert werden. Gerade eine Schockmeldung wie die Absage von Intel Friday Night Games oder gar einer LAN-Party sollte zentral organisiert alle Spieler in Deutschland, ob Wii, Xbox, PC oder andere Plattformen erreichen.

VDVC_Logo-FINAL Bei einer Demonstration in mehreren Städten, wie die “Wir sind Gamer”-Demo, ist es notwendig, ein Netzwerk zu haben, in dem man sich verständigen, Organisatorisches planen und natürlich Meldungen offiziell und seriös herausgeben kann. Die Aktion Jugendkultur, eine Initiative aus Spielern, die sich gegen politische Willkür eingesetzt hat, ist ein Teil dieses Verbandes.

Sollte es die aktuelle Sachlage in der “Killerspiel”-Debatte oder in allgemeinen Meldungen im Bereich Gaming in Zukunft erfordern, dass wir wieder demonstrieren, könnt ihr davon ausgehen, dass der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler geschlossen und als eine Einheit der Spieler auftritt und bei der Organisation von Demos unterstützt.

Aus der Aktion Jugendkultur und den darunter veranstalteten Demos können wir nur lernen. Das Demo-Team engagiert sich bereits aktiv beim VDVC. Beispielsweise Norman Schlorke und Christian Möck, die Initiatoren der Demonstrationen sind nun Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied beim Verband. Helft mit, werdet ein Teil dieses großen Zusammenschlusses und seid bereit wenn es wieder heißen sollte “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Spiele klaut”… !

August 29th, 2009 by Scorpion